Amazon Payments – Eine kurze Definition

Amazon Payments, häufig auch als Amazon Pay bezeichnet, ist eine Option für Onlineshops, eine weitere Zahlungsmethode zu integrieren, über die Kredit- und Debitkartenzahlungen durchgeführt werden können. Für viele User stellt der Name Amazon etwas sehr Vertrautes dar. Die Kombination mit der wenig komplizierten Zahlungsmöglichkeit, der Erleichterung der persönlichen Identifikation, der Transaktion sowie des gesamten Bestellvorgangs, wird von vielen bevorzugt. Als Konsequenz profitieren Händler von einer Zunahme der eigenen Conversions, da mehr Kunden die Bezahlmethode auf der eigenen Webseite nutzen werden. Amazon Payments ist eine innovative Zahlungsmöglichkeit im Netz, die stetig weiterentwickelt und optimiert wird. Kunden können die Methode geräteübergreifend nutzen und sogar von unterwegs mit Smartphone oder Tablet darauf zugreifen. Dadurch gestaltet sich der Onlineeinkauf zukünftig noch nutzerfreundlicher.

Nur ein Bruchteil aller Amazon Kunden kann auf Drittanbieterseiten Amazon Payments als Zahlungsmethode verwenden. Onlinehändler können sich das zu Nutze machen und davon profitieren, wenn sie diese Chance nutzen und die neuartige Zahlungsmethode beim Checkout anbieten. Ganz nebenbei profitieren sie gleichzeitig von der wachsenden Nutzerzahl. Schon heute hat sich in Studien deutlich gezeigt, dass das Angebot „Jetzt via Amazon Zahlen“ die Absprungrate unter Käufern drastisch reduziert. Hinzu kommt, dass die Zahlweise eine zusätzliche Sicherheitsebene ergänzt, die Käufer vor Identitätsdiebstahl schützt, gerade wenn es um internationale Bestellungen geht. Viele Onlinehändler sehen die Tatsache, dass hier eine gewisse Zusammenarbeit mit Amazon notwendig ist, als großen Nachteil an. In diesem Beitrag wollen wir allerdings Vor- und Nachteile präzise miteinander abwägen, um allen Händlern die Entscheidung für oder gegen Amazon Payments einfacher zu machen.

Amazon Pay im Überblick, Stand 2026

Amazon Pay und Amazon Payments bezeichnen das gleiche System. Der aktuelle Begriff ist Amazon Pay, während Amazon Payments die frühere Bezeichnung war, die jedoch immer noch von einigen Händlern genutzt wird. Unabhängig davon handelt es sich um dasselbe Zahlungssystem.

Das Konzept bleibt gleich: Kunden können in Ihrem Shop mit den Zahlungsarten und Adressen bezahlen, die sie in ihrem Amazon-Konto hinterlegt haben. Ein zusätzlicher Account bei Ihnen ist nicht nötig. Für Sie bedeutet das, dass der Verkauf über Ihren Shop läuft, während Amazon die Zahlungsabwicklung übernimmt.

In den letzten Jahren hat sich vor allem die Technik geändert, daher ist eine Überprüfung für bestehende Händler sinnvoll.

Checkout v1 und Checkout v2: Ihre Anbindung überprüfen

Amazon Pay bietet zwei Integrationsstufen. Bei der älteren, Checkout v1, wählen Kunden Zahlungsart und Lieferadresse über Widgets in Ihrem Bestellprozess. Bei Checkout v2 erfolgt diese Auswahl direkt bei Amazon, bevor der Kunde in Ihren Shop zurückkehrt.

Zwei Aspekte sind für Sie besonders wichtig. Erstens, Checkout v1 wird nicht mehr aktualisiert, während v2 kontinuierlich weiterentwickelt wird. Zweitens: Checkout v2 ermöglicht es Kunden, bei abgelehnter Zahlung eine andere Karte oder aktualisierte Informationen einzugeben, was den Bestellprozess flüssiger macht. Amazon selbst führt Beispiele an, bei denen Händler nach Umstellung auf v2 eine höhere Abschlussquote erzielen.

Hinsichtlich des Endes von Checkout v1 sind Amazons Informationen widersprüchlich. Während die europäische Seite den 31. März 2026 als Abschaltdatum nennt, spricht die deutsche Hilfeseite von einer fortgesetzten Unterstützung im Jahr 2026. Klären Sie die aktuelle Lage direkt mit Amazon Pay.

Praktisch bedeutet das: Überprüfen Sie, welche Version bei Ihnen genutzt wird. Wenn Ihr Shop Amazon Pay schon länger einsetzt und seitdem keine grundlegenden Änderungen vorgenommen wurden, verwenden Sie vermutlich v1. Die Umstellung sollte geplant werden, bevor es notwendig wird.

Gebühren für Amazon Pay

Die Gebührenstruktur von Amazon Pay hängt von Ihrem Zahlungsvolumen, der Zahlungsart und dem Ausstellungsland der Zahlungsmittel ab. Für deutsche Händler, Stand September 2026:

  • Bearbeitungsgebühr: 1,9 Prozent des Transaktionsbetrags bei monatlichem Volumen unter 50.000 Euro. Bei höheren Volumina kann ein Rabatt beantragt werden.
  • Autorisierungsgebühr: 0,35 Euro pro Transaktion, zusätzlich zur Bearbeitungsgebühr.
  • Zahlungsart Monatsabrechnung: 2,45 Prozent plus 0,35 Euro, ersetzt die übliche Bearbeitungsgebühr.
  • Grenzüberschreitende Transaktionen: Innerhalb des EWR, inklusive UK und Schweiz, ohne zusätzliche Gebühr. Für andere Länder fallen 2 bis 3,3 Prozent an.
  • Währungsumrechnung: 0,5 Prozent über dem Großhandelswechselkurs.

Wichtig: Die Gebühren basieren auf dem Bruttobetrag, also inklusive Umsatzsteuer und Versandkosten. Die Autorisierungsgebühr ist bei Stornierungen nicht erstattungsfähig, während die Bearbeitungsgebühr zurückerstattet wird. Bei häufiger Stornierung und niedrigen Warenkörben kann dies relevant sein.

Prüfen Sie regelmäßig Ihre Gebührenübersicht in Ihrem Amazon-Pay-Konto, da sich Konditionen ändern können.

Wann Amazon Pay Sinn macht

Amazon Pay ist ideal, wenn Vertrauen und Tippaufwand Hürden darstellen. Besonders effektiv ist es bei Neukunden, mobilen Nutzererfahrungen und höherpreisigen Artikeln. Weniger Einfluss hat es bei überwiegenden Stammkunden oder Kauf auf Rechnung.

Messen Sie den Erfolg durch Beobachtung der Bestellabbrüche und den Anteil der Neukundenbestellungen, um zu sehen, ob Amazon Pay Ihre Konversionen verbessert.

Amazon Pay in JTL-Shop, Shopware und anderen Systemen

Amazon Pay ist als Erweiterung für Shopsysteme wie JTL-Shop, Shopware, Shopify und WooCommerce verfügbar. Die Einrichtung ist meist unkompliziert: Händlerkonto erstellen, Erweiterung installieren, Zugangsdaten hinterlegen und im Testmodus prüfen.

Der Testmodus ist wichtig, um Probleme bei abweichenden Adressen oder Rückerstattungen frühzeitig zu erkennen. Bei individuellen Bestellprozessen kann ein Test durch erfahrene Partner wie JTL-Servicepartner sinnvoll sein.

Amazon verfügt über eine riesige Kundenbasis

Amazon verfügt über mehrere hundert Millionen aktive Kundenkonten, die regelmäßig Zahlungen tätigen. Ebenso nimmt die Kundenzahl jährlich immer weiter zu. Als Unternehmen verfügt Amazon über einen enormen Markenwert, der nicht nur Kunden, sondern auch andere Händler reizt. Noch immer zählt Amazon im Netz zu einer der vertrauenswürdigsten Shopadressen und zu den TOP erfolgreichsten Marken weltweit mit einem Markenwert von mehreren Milliarden US-Dollar. Ob sich dieser gigantische Unternehmenswert allerdings auch auf den Erfolg dieser neuartigen Bezahlmethode übertragen wird, bleibt noch abzuwarten. Amazon ist in jedem Fall bestrebt, neue Unternehmen für die Zusammenarbeit zu gewinnen. Aber wie sehr profitieren Marken wirklich davon, den von Amazon gebotenen Bezahlservice in Anspruch zu nehmen?

Die Vorteile von Amazon Payments

Wann immer ein Kunde auf einem bisher unbekannten Onlineshop landet, lässt sich ein ähnliches Verhalten beobachten. Der User durchsucht den Shop nach einem bestimmten Produkt oder stöbert, bis etwas Wünschenswertes entdeckt wird. Ist die Seite dabei besonders nutzerfreundlich gestaltet, findet der User sich entsprechend schnell zurecht. Bei einer komplizierten Seitengestaltung sind allerdings eher negative Auswirkungen auf die Verkäufe und das Ansehen der Marke zu beobachten. Am meisten lässt sich der Erfolg für einen allerdings beim Checkout messen. Fehlt es hier an vertrauenswürdigen oder einfachen Zahlungsmethoden, wird jeder noch so nachsichtige Kunde abspringen und zu einem alternativen Anbieter abwandern. Die größte Stärke von Amazon Payments ist hier sicherlich der Markenwert. Millionen von Kunden weltweit vertrauen beim Namen Amazon auf kompetentes E-Commerce und stellen die Funktionalität kaum infrage. Dieses Vertrauen in die nutzerfreundliche Zahlungsmethode hat dementsprechend oft mehr Verkäufe zur Folge. Viele Shops, die Amazon Payments bereits anbieten, beobachten einen deutlichen Anstieg der eigenen Conversions. Die Sicherheit von Amazon Payments wird dabei auch gelobt. Amazon verfügt über ein großes Team an Datenverarbeitern, die die Software vor Betrugsversuchen schützen. Verwender dieser Zahlmethode müssen sich daher keine Sorgen um die eigenen Daten machen. Gerade Unternehmen, die bisher von Problemen mit der Datensicherheit heimgesucht wurden, sind mit Amazon Payments gut beraten. Auch internationale Händler profitieren von der Zusammenarbeit mit Amazon. Viele Händler konnten bisher eine große Anzahl von Bestellungen nicht verarbeiten, weil die nötigen Kreditkarteninformationen fehlten. Amazon Payments erlaubt auch internationalen Kunden eine sichere Transaktion, was die Verkaufszahlen positiv beeinflusst.

Die Vorteile im Überblick

Vorteile für Händler

  • Amazon Pay ist eine weitere Zahlungsmethode mit hohem Vorteil für Ihre Kunden. Es erhöht den USP (Unique Selling Point) ihres Shops deutlich.
  • Der Check-Out findet praktisch inline statt und Kunden verbleiben auf der Webseite. Das erhöht die Zahl der Conversions und reduziert die Zahl der Kaufabbrecher.
  • Für die Nutzung auf Mobilgeräten ist kein zusätzlicher Setup nötig.

Vorteile für Kunden:

  • Kunden brauchen nur noch ein Onlinekonto. Theoretisch können User sich mit ihren Amazon Login Daten auf unzähligen anderen Onlineshops einloggen, um dort zu bezahlen. Nicht länger muss dafür jedes Mal die Kredit- oder Debitkarte hervorgeholt und erneut die Adresse eingegeben werden.
  • Der Checkout wird sicherer und schneller, weil die notwendigen Daten längst bei Amazon hinterlegt sind. Bezahlen in Onlineshops war noch nie so bequem.
  • Der komplette Checkout-Prozess mit Amazon Pay ist mobiloptimiert und lässt sich auf Desktop-PCs ebenso gut nutzen, wie auf Tablets oder Smartphones.

Die möglichen Nachteile von Amazon Payments

Eine große Sorge vieler Händler ist die Frage danach, was passiert wenn bei der Bestellung mit Amazon Payments etwas schief läuft. Gewissermaßen übergeben Händler damit einen Teil der Verantwortung an Amazon und sie sorgen sich entsprechend, was passiert, falls sich Kunden verwirrt oder schlecht behandelt fühlen. Schlechter Kundenservice von Amazons Seite könnte dem Ruf der Marke schaden. In manchen Fällen wurden Kunden von der Nutzung von Amazon Payments gesperrt. Das ist dann der Fall, wenn die Zahlungsinformationen nicht ausreichend waren und dient dem Hintergrund der Sicherheit. Erlebt ein Kunde dieses Problem, lässt es sich allerdings meist schon mit einem Anruf beim Amazon Kundenservice lösen und die Bestellung lässt sich reaktivieren.

Amazon Payments lässt sich in der Regel sehr schnell auf allen E-Commerce Plattformen integrieren. Nur bei stark individualisierten oder selbst programmierten Shopsystemen kann sich die Einrichtung als langwieriger und komplizierter erweisen. Dann sollte man gegebenenfalls einen Profi zu Rate ziehen. Damit ist Amazon Payments grundsätzlich für alle Onlinehändler zugänglich, auch wenn der Aufwand der Installation von Fall zu Fall variiert. Im Normalfall ist eine Installation allerdings möglich, ohne dass das Tagesgeschäft dadurch beeinflusst wird.

Eine attraktive Zahlungsmethode für Kunden und Händler

Mit Amazon Payments schafft man die Möglichkeit für Millionen von Amazon Kunden, ganz einfach mit Ihrem Amazon Login zu zahlen. Dabei sind alle notwendigen Zahlungsinformationen und Versanddaten längst vorhanden und sicher in ihrem jeweiligen Amazon Account gespeichert. Online bezahlen war noch nie so unkompliziert. Händler profitieren davon, dass die Zahlung den eigenen Kunden so erleichtert wird und der Checkout sich beschleunigt. Aus einmaligen Kunden kann so durch die positive Kauferfahrung schnell ein Stammkunde werden, wenn man diesen Faktor entsprechend in der eigenen Marketingstrategie berücksichtigt. Während Amazon zwar die Zahlungsmöglichkeit bereitstellt, behält man als Händler trotzdem die volle Kontrolle. Es bleibt der eigene Onlineshop, die eigene Marke und schließlich bleiben es auch die eigenen Daten. Auch wenn die Kunden Amazon Pay nutzen, um ihren Einkauf zu tätigen, werden die Details über den Kauf nicht mit Amazon geteilt und bleiben exklusiv beim Shopbetreiber. Amazon Payments ist dabei auch komplett mobiloptimiert. Amazon Payments ist sowohl auf Smartphone als auch Tablet für die mobilen Nutzer zugänglich und sorgt für keinerlei Probleme. Alle Buttons, die Schrift und andere interaktive Elemente sind übergreifend über alle Endgeräte optimiert und funktionieren einwandfrei. Es ist kein zusätzliches Programmieren oder Anpassen notwendig, Amazon Payments ist direkt auch mobil einsatzbereit. Ob man nun eine Shopsoftware betreibt oder seinen Onlineshop auf einer E-Commerce Plattform hostet, Amazon bietet für jeden Fall das passende Plugin und ermöglicht damit eine schnelle Integration in den Shop.

Von Amazon Payments profitiert die Kundenbeziehung

Ob Kunden nun bequem von zuhause aus oder unterwegs auf Ihren Shop zugreifen, Amazon Pay überzeugt durch vertraute Check-In und Check-Out Verfahren.

Überzeugend durch Vertrautes

Entscheiden sich Ihre Kunden für Amazon Pay als Zahlungsmethode, treffen sie dabei schnell auf das bekannte Amazon Login-Interface. Hier können sie ihre Login-Daten von Amazon nutzen, um sich selbst zu identifizieren und die Transaktion zu bestätigen. Da hier keine komplizierte und unbekannte Zahlungsmethode auf den User wartet, unterstützt Amazon Pay den Händler dabei, die Conversions auf der eigenen Webseite geschickt zu steigern.

Kunden werden zu Stammkunden

Amazon Pay unterstützt die Loyalität der Kunden. Kunden werden nicht auf eine andere Seite weitergeleitet, um die Transaktion durchzuführen, wie das bei vielen alternativen Zahlungsmethoden der Fall ist. Stattdessen wird die Zahlung von A bis Z auf dem eigenen Onlineshop durchgeführt. Die Kundendaten bleiben dabei in den Händen des Onlinehändlers. Sie erhalten bei jedem Check-In den Namen des Kunden sowie eine verifizierte E-Mail-Adresse. Die Wahrscheinlichkeit an Fake-Accounts zu geraten wird damit auch deutlich reduziert.

Amazon Pay noch heute aktivieren

Amazon Pay funktioniert mit den meisten Shopsystemen, sodass eine Integration in einen bestehenden Onlineshop sehr einfach ist und schnell umgesetzt werden kann. Von JTL-Shop über Magento bis hin zu Shopify und Shopware ist die neue Bezahlmethode nur wenige Klicks entfernt. Amazon hat die Installation möglichst einfach gestaltet.

Inhalt des JTL-Shop Plugins für Amazon Pay

Grundsätzlich beinhaltet die Amazon Payments Extension für JTL Verwender aus zwei Modulen. Das erste, „Login mit Amazon“, legt die Grundlage dafür, dass Kunden mit ihren Amazon-Kundendaten sich hier registrieren oder als widerkehrender Kunde einloggen können. Das zweite Modul, Amazon Pay, ist dann ein neuartiger Checkout. Hier muss der Kunde dann nicht mehr länger seine Adressen und Zahlungsinformationen erneut eingeben, sondern er kann diese nutzerfreundlich aus den von Amazon zur Verfügung gestellten, gespeicherten Daten auswählen. Dabei können Kunden und Händler völlig unbesorgt sein. Informationen über den Inhalt des Kaufs oder ähnliches werden nicht an Amazon übermittelt und verbleiben im Onlineshop. Einzig die zum Verkauf nötigen Daten wie der Gesamtwert des Einkaufs werden zum Zwecke der Transaktion weitergeleitet.

So holen Sie das meiste aus der neuen Zahlungsmethode heraus

Natürlich profitieren Händler nur dann von der neuen Bezahlmethode in ihrem Onlineshop, wenn diese auch angenommen wird. Installiert man Amazon Pay und die höheren Conversion Zahlen sowie die Steigerung des durchschnittlichen Warenwerts bei Kaufabschluss bleibt aus, kann das zum Beispiel daran liegen, dass die Kunden den neuen Kaufprozess noch gar nicht entdeckt haben. Um das zu ändern sollten Händler Amazon Pay in ihre Marketing-Strategie integrieren. Dafür kann Amazon Pay optisch auf der Startseite eingebunden und damit als USP sichtbar gemacht werden. Amazon stellt dafür zum Beispiel Amazon Pay Akzeptanzmarken bereit, mit denen sich Aufmerksamkeit generieren lässt. Dabei handelt es sich um grafische Elemente, die bei Mouse-Over weitere Informationen für die Kunden bereitstellen. Kunden können damit darüber informiert werden, dass sie in diesem Shop von nun an mittels ihrer Amazon Login-Daten bezahlen können und keine weiteren Angaben nötig sind. Will man für noch mehr Aufmerksamkeit für die neue Zahlmethode sorgen, kann ein Banner die richtige Wahl sein. Auch hier gibt es Versionen in unterschiedlichen Größen und Designs, die Händler einfach herunterladen können. Die Banner fügen sich ästhetisch ansprechend in das Design vieler Shops ein und beinhalten Informationen zum Launch der neuen Zahlungsweise. Direkt auf der Startseite platziert ist es so nicht länger möglich, dass User nichts von Amazon Payments wissen. Will man sein Banner hier selbst gestalten und nicht auf die Vorlagen zurückgreifen, sollte zuvor ein Ansprechpartner von Amazon Payments kontaktiert werden, um hier die Freigabe zu erhalten. Wer mehr möchte und seine Marketing Strategie an die neue Bezahlmöglichkeit anpassen möchte, der erhält bei Amazon einen kompletten Marketing-Leitfaden. Von vorgefertigten Formulierungen für informative Newsletter für Kunden bis hin zu authentischen Erfahrungsberichten, kann auf eine Reihe von Inhalten zurückgegriffen werden, von denen der eigene Onlineshop profitiert. Auch hochwertig gestaltete Buttons zur Einbindung der Zahlmethode gibt es in verschiedenen Farbvarianten, sodass sich diese geschickt im Shop integrieren und die Aufmerksamkeit der Kunden gewinnen können.

Häufige Fragen zu Amazon Pay

Was ist Amazon Payments?

Amazon Payments, heute Amazon Pay, ist ein Bezahldienst für externe Onlineshops. Ihre Kunden nutzen die bei Amazon hinterlegten Zahlungs- und Adressdaten, ohne sie erneut eingeben zu müssen. Ihr Shop bleibt unabhängig von Amazon, das lediglich die Zahlungsabwicklung übernimmt.

Wie unterscheidet sich Amazon Pay vom Verkauf über Amazon?

Beim Marktplatzverkauf nutzen Sie Amazons Plattform und Bedingungen, während bei Amazon Pay nur die Zahlung über Amazon abgewickelt wird. Die Gebührenmodelle unterscheiden sich grundlegend.

Welche Kosten entstehen für Händler?

Bei einem monatlichen Zahlungsvolumen unter 50.000 Euro liegen die Gebühren bei 1,9 Prozent plus 0,35 Euro je Transaktion (Stand September 2026). Bei höheren Volumina ist ein Rabatt möglich. Für Transaktionen außerhalb des EWR können zusätzliche Gebühren anfallen.

Welche Kundendaten erhalte ich als Händler?

Sie erhalten die notwendigen Bestellinformationen wie Name, verifizierte E-Mail und Lieferadresse. Amazon erfährt nur die Zahlungsdetails, nicht aber die gekauften Artikel.

Mit welchen Shopsystemen funktioniert Amazon Pay?

Es gibt Erweiterungen für Systeme wie JTL-Shop, Shopware, Shopify und WooCommerce. Individuelle Shops können über die Schnittstelle angebunden werden, was jedoch Entwicklungsaufwand erfordert.

Was ist Amazon Pay Checkout v2 und muss ich umstellen?

Checkout v2 ist die aktuelle Version, bei der die Zahlungsabwicklung direkt bei Amazon erfolgt. Amazons Angaben zum Abschaltdatum von v1 sind derzeit uneindeutig, daher sollten Sie dies direkt mit Amazon Pay klären. Die Umstellung zu v2 ist sinnvoll, da es abgelehnte Zahlungen effizienter verarbeitet.

Ersetzt Amazon Pay andere Zahlungsarten?

In der Regel ergänzt Amazon Pay bestehende Zahlungsarten. Kunden, die Ihren Shop nicht kennen, nutzen es oft. Beobachten Sie die Auswirkungen auf bestehende Zahlungsmethoden und prüfen Sie, ob es zusätzliche Abschlüsse bringt oder lediglich andere ersetzt.

Fazit: Amazon Payments lohnt sich

Weitere Zahlungsmethoden im eigenen Onlineshop zu integrieren ist immer eine lohnenswerte Investition, um das eigene Angebot für potentielle Kunden noch reizvoller zu gestalten. Aber nicht alle Angebote sind zuverlässig. Manche Zahlweisen bereiten einem im Nachhinein Probleme mit der Sicherheit oder sind mit ungerechtfertigten Kosten verbunden. Amazon Payments wiederum bietet etliche überzeugende Vorteile für Onlinehändler und deren Kunden.

Wir hoffen, dass die hier zusammengetragenen Informationen Ihnen dabei helfen, Amazon Pay als Zahlungsmethode besser einschätzen zu können. Gern beraten wir Sie auch persönlich dazu, welche Online-Bezahlmethoden sich für Ihre individuelle Zielgruppe im Besonderen eignen. Nutzen Sie dafür einfach unsere Kontaktmöglichkeiten, um eine Anfrage zu stellen.

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